Aktuelles

  • https://pixabay.com/de/photos/topf-nudeln-teigwaren-lebensmittel-3909716/ | © rita e.

    Publiziert am 08.09.2026

    Mittagstisch St. Marien

    Dienstag, 22. September 2026, 12.00 Uhr, Pfarreiheim St. Marien Solothurn.

    Zäme ässe – zäme si. Normalerweise am letzten Dienstag im Monat. Im September 2026 eine Woche vorverschoben.

  • jodlerklub_burgwaeldli_leuzigen | © jodlerklub_burgwaeldli_leuzigen

    Publiziert am 10.09.2026

    Musikalische Andacht

    Donnerstag, 24. September 2026, 19.30 Uhr, Kirche St.-Marien Solothurn.

    Jodler-Andacht - Jodlerklub Burgwäldli Leuzigen.

  •  Unsprash von WordSwag  | ©  Rimond Klavins

    Publiziert am 13.09.2026

    Ankerpunkt-Gottesdienst

    Sonntag, 27. September 2026, 10.30 Uhr, in der Kirche St. Niklaus.

    Unser Gast beim nächsten Ankerpunkt ist Claudia Dahinden, Autorin & Pastorin.

  • https://pixabay.com/de/photos/jassen-kartenspiel-tradition-spiel-1690375/ | © anncapictures

    Publiziert am 07.10.2026

    Jass- und Spielnachmittag

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 14.00-17.00 Uhr, Pfarreiheim St. Marien Solothurn.

    Jassen, spielen oder einfach sein und plaudern beim Kaffee. Alle sind herzlich willkommen.

  • caritas | © caritas

    Publiziert am 01.10.2026

    Digi-Treff mit Kurzinput

    Donnerstag, 15. Oktober 2026, 16.00 - 17.45 Uhr, Zentralbibliothek, Bielstrasse 39, Solothurn.

    Thema: SBB-App

  • https://pixabay.com/de/photos/topf-nudeln-teigwaren-lebensmittel-3909716/ | © rita e.

    Publiziert am 13.10.2026

    Mittagstisch St. Marien

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 12.00 Uhr, Pfarreiheim St. Marien Solothurn.

    Zäme ässe – zäme si. Jeweils am letzten Dienstag im Monat. 

Nächste Gottesdienste

Unser Kirchenblatt

St. Peters Kapelle | © annina schmidiger

Im Kirchenblatt der römisch-katholischen Pfarreien im Kanton Solothurn können Sie aktuelle Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen, Impulse und Gedanken nachlesen.

Aktuelle Online Ausgabe Kirchenblatt

roy jelahu | © roy jelahu

Leitartikel vom 20. September bis 3. Oktober

Ein Lager voller Begegnungen

Wenn ich an das Sommerlager im Juli zurückdenke, kommen mir zuerst die Bilder der Natur in den Sinn. Hoch über dem Zürichsee, in der Gemeinde Wald, lag unser Lagerplatz. Zwischen den Bäumen standen die Zelte, und jeden Abend schenkte uns die untergehende Sonne einen beeindruckenden Blick über die Landschaft. Nach den Aktivitäten des Tages versammelten wir uns, erzählten Geschichten, lachten miteinander und genossen die besondere Gemeinschaft, die ein Pfadi lager entstehen lässt.

Das diesjährige Lager war in vielerlei Hinsicht besonders. Anders als in den vergangenen Jahren verbrachte nicht die ganze Schar die gesamte Lagerzeit am selben Ort. Die einzelnen Gruppen machten sich zunächst auf den Weg, wanderten durch verschiedene Regionen und besichtigten Städte. Unterwegs übernachteten sie eine Nacht an einem anderen Ort, bevor sie schliesslich auf dem Lagerplatz zusammentrafen. Anschliessend trafen sich alle Gruppen auf dem Lagerplatz. Dort verbrachten sie gemeinsam zwei Wochen in einem Zeltlager, umgeben von Wald, Natur und vielen spannenden Abenteuern.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Begegnung zwischen den Jugendlichen der Pfadi und den Menschen mit Beeinträchtigung. Oft beginnt eine solche Begleitung mit Hilfestellungen im Alltag. Doch schon nach kurzer Zeit entsteht etwas viel Wertvolleres: Freundschaft, Vertrauen und echte Gemeinschaft. Gemeinsam wurde gewandert, gespielt, gelacht und die Natur entdeckt. Niemand stand am Rand, sondern alle waren Teil des Lagerlebens.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch in Rüti. Dort übernachtete die PTA (Pfadi Trotz Allem), die Pfadistufe für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen, und verbrachte einen sportlichen Tag im Boccia-Lab Rüti. Die Begeisterung und Freude der Teilnehmenden waren spürbar. Solche Erlebnisse zeigen, dass es nicht um Einschränkungen geht, sondern um die Möglichkeiten, die entstehen, wenn Menschen einander unterstützen und gemeinsam Neues erleben.

Für die Menschen mit Beeinträchtigung bedeutet ein solches Lager weit mehr als Ferien. Es eröffnet neue Erfahrungen, stärkt das Selbstvertrauen und schenkt das Gefühl, dazuzugehören. Gleichzeitig lernen auch die Jugendlichen viel. Sie erleben, wie bereichernd echte Begegnungen sind und wie viel man voneinander lernen kann.

Wenn ich heute an die Sonnenuntergänge über dem Zürichsee, an die gemeinsamen Wanderungen und an die vielen Gespräche zurückdenke, wird mir bewusst: Das Wertvollste dieses Lagers waren nicht die Programmpunkte oder die besuchten Orte. Das Wertvollste waren die Menschen und die Begegnungen. Sie haben das Lager zu etwas Besonderem gemacht und werden noch lange in Erinnerung bleiben.
Roy Jelahu, Vikar