Aktuelles

  • unsplash.com | © kaja reichardt

    Publiziert am 04.02.2026

    Fastenzeit und Ostern im Pastoralraum

    Fastenzeit und Ostern im Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg. Entdecken Sie unsere Angebote von Aschermittwoch bis Ostermontag.

  • annina schmidiger | © annina schmidiger

    Publiziert am 28.02.2026

    Versöhnungsweg

    Samstag, 14. März 2026, 9.30-12.00 Uhr, Pfarreiheim St. Niklaus.

    3./4.- Klasse Kinder, Eltern sowie Interessierte aller Altersgruppen sind herzlich eingeladen.

  • https://fastenaktion.ch/ | © fastenaktion

    Publiziert am 15.02.2026

    Suppenzmittag

    Sonntag, 15. März 2026, Günsberg.

    Gerne laden wir Sie zum diesjährigen
    Suppenzmittag während der Fastenzeit ein.

  • https://pixabay.com/de/photos/jassen-kartenspiel-tradition-spiel-1690375/ | © anncapictures

    Publiziert am 04.03.2026

    Jass- und Spielnachmittag

    Mittwoch, 18. März 2026, 14.00-17.00 Uhr, Pfarreiheim St. Marien Solothurn.

    Jassen, spielen oder einfach sein und plaudern beim Kaffee. Alle sind herzlich willkommen.

  • caritas | © caritas

    Publiziert am 05.03.2026

    Digi-Treff mit Kurzinput

    Donnerstag, 19. März 2026, 16.00 - 17.45 Uhr, Zentralbibliothek, Bielstrasse 39, Solothurn.

    Thema: Künstliche Intelligenz (KI)

  •  Unsprash von WordSwag  | ©  Rimond Klavins

    Publiziert am 08.03.2026

    Ankerpunkt-Gottesdienst

    Sonntag, 22. März 2026, 10.30 Uhr, in der Kirche St. Niklaus.

    Unser Gast beim nächsten Ankerpunkt ist Edemond Egethö, Diakon.

Nächste Gottesdienste

Unser Kirchenblatt

St. Peters Kapelle | © annina schmidiger

Im Kirchenblatt der römisch-katholischen Pfarreien im Kanton Solothurn können Sie aktuelle Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen, Impulse und Gedanken nachlesen.

Aktuelle Online Ausgabe Kirchenblatt

stefan keiser | © stefan keiser

Leitartikel vom 8. März bis 21. März

Palmsonntag

Am Palmsonntag feiern wir den Einzug Jesu in Jerusalem. Die Evangelien erzählen von einem Tag der Hoffnung und des Jubels, der zugleich schon auf den Leidensweg hinweist. Die Bibel über liefert, dass «viele Menschen ihre Kleider auf den Weg ausbreiteten, andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg» (Vgl. Mt 21,8).
Und sie riefen: «Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn» (Mt 21,9).

Dieser Tag trägt eine Doppeldeutigkeit in sich: Er beginnt mit Jubel und mündet im Schatten des Leidens. So wird der Palmsonntag zum Tor der Karwoche, in der sich Begeisterung, Verrat, Kreuz und die Hoffnung auf die Auferstehung begegnen.

Jesus zieht bewusst auf einem Esel in die Stadt ein. Markus berichtet: «Dann brachten sie einen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf» (Mk 11,7). Zugleich erfüllt Jesus die Verheissung des Propheten Sacharja: «Siehe, dein König kommt zu dir. Demütig ist er und reitet auf einem Esel» (Sach 9,9). Christus erscheint als König des Friedens, nicht der Gewalt. Nicht auf einem stolzen Kriegspferd, sondern auf einem Esel. Die Bibel greift damit ein Bild aus dem alten Orient auf: dort galt der Esel als Reittier der Fürsten und Richter – nicht als Zeichen der Schwäche, sondern als Ausdruck friedlicher Herrschaft. Christus kommt nicht als Machthaber, sondern als Friedensbringer – eine Botschaft, die gerade heute nichts von ihrer Kraft verloren hat.

Der Evangelist Johanns hebt besonders die Palmzweige hervor: Da nahmen sie Palmzweige, zogen hinaus, ihm entgegen, und riefen: «Hosanna!» (Joh 12,13).

Die grünen Zweige sind Zeichen des Lebens und des Sieges. In unseren Breitengraden werden dafür andere Zweige verwendet: Gerne werden sieben verschiedene immergrünen Sorten gebunden: Stechpalme, Wacholder, Eibe, Thuja, Weidenkätzchen, Buchs und Lorbeer. Es ist eindrücklich, wie in den verschiedenen Pfarreien die Palmbäume unterschiedlich gestaltet werden. So sind sie einerseits schlicht aus Grünzeug, Äpfeln und Orangen – oder es wird mit farbigem Papier, ausgeblasenen Eiern und bunten Bändern gearbeitet.

Ich habe eine spezielle Erinnerung an den Palmsonntag. Durfte ich doch am 11. April 1976 an einem Palmsonntag die Erstkommunion empfangen. Wahrscheinlich habe ich deshalb ein paar Jahre später den Palmbaum mit dem Kreuz an der Spitze und einem Kelch samt Hostie aus Laubsägeholz geschmückt. Bereits einen Tag später zogen wir von Messen im Bucheggberg weg, um in Subingen das Einfamilienhaus, das noch im Rohbau stand, zu beziehen. Aber das ist eine andere Geschichte …

Mögen uns die gesegneten Palmzweige und Palmbäume durch das Jahr begleiten und mit offenen Herzen durch die Karwoche führen, bereit für Stille, Mitgefühl und die Hoffnung, dass Gottes Liebe stärker ist als Leiden und Tod.
Stefan Keiser, Pfarreiseelsorger