Aktuelles

  • michael balog | © unsplash

    Publiziert am 31.01.2024

    Fastenzeit und Ostern im Pastoralraum

    Fastenzeit und Ostern im Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg. Entdecken Sie unsere Angebote von Aschermittwoch bis Ostermontag.

  • https://pixabay.com/de/photos/kartoffelsuppe-kartoffel-suppe-2152254/ | © rita e.

    Publiziert am 18.02.2024

    Suppentage

    Sonntag, 3. März, ab 11 Uhr, Pfarreisaal St. Ursen Solothurn. Suppenzmittag im Anschluss an den Gottesdienst von 10 Uhr. Sonntag, 3. März, 10.30 Uhr in Günsberg. Ökumenischer Gottesdienst anschlie...
  •  Unsprash von WordSwag  | ©  Rimond Klavins

    Publiziert am 25.02.2024

    Ankerpunkt-Gottesdienst

    Sonntag, 10. März 2024 um 10.30 Uhr, in der Kirche in St. Niklaus.

    Unser Gast beim nächsten Ankerpunkt ist Gina Rizzoli.

  • https://pixabay.com/de/photos/vögel-mauersegler-gesang-2672101/ | © dieter_g

    Publiziert am 29.02.2024

    Musikalische Andacht

    Donnerstag, 14. März, 19.30 Uhr, Kirche St. Marien Solothurn.

    Belcantozauber.
    Judith Lüpold, Alt,
    Benjamin Guélat, Orgel.

  • thomas lazar | © pfarrbriefservice

    Publiziert am 01.03.2024

    Palmenbinden und Palmsonntag

    PALMENBINDEN Samstag, 23. März 2024, 13.30 – 16.00 Uhr, Pfarrsaal St. Ursen, PALMSONNTAG Sonntag, 24. März 2024, 10.00 Uhr, vor der Kathedrale St. Ursen, Wir feiern den Einzug Jesu nach Jerusalem....
  • martina jaggi | © martina jaggi

    Publiziert am 02.03.2024

    Fiire mit de Chliine u de Grössere

    Samstag, 16. März 2024, 10.00 Uhr, St.-Ursen-Kathedrale Solothurn. Kinder von 0 bis 8 Jahren feiern mit ihren Eltern, Grosseltern, Geschwistern, Gotti oder Götti... Es werden Geschichten erzählt, Li...

Nächste Gottesdienste

Unser Kirchenblatt

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Im Kirchenblatt der römisch-katholischen Pfarreien im Kanton Solothurn können Sie aktuelle Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen, Impulse und Gedanken nachlesen.

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Leitartikel vom 25. Februar bis 9. März

Dankbarkeit

Waren die Menschen früher dankbarer als heute?
Diese Frage hat mich in der letzten Zeit beschäftigt. Dies nicht ganz ohne Grund, denn es hat mich immer wieder in Kirchen gezogen, in denen Votivbilder zu sehen sind.
Als Kind fand ich es teilweise etwas beängstigend, wenn puppenartige Gliedmassen an den Kapellen- und Kirchenwänden hingen, heute faszinieren mich so manche Votivbilder. Auf den meist sehr sorgfältig gemalten Bildern ist von Tieren, kranken Menschen, über Nachwuchs bis zu Bränden im Dorf vieles zu sehen.
Die Gläubigen brachten die Votivbilder, die meist auf Leinwand oder Holz gemalt wurden, in Kirchen, Kapellen und an Wallfahrtsorte. Denn als sie, ihre Angehörigen oder ihr Hof unter Krankheit oder Not litten,
hatten sie ein Gelübde abgelegt und brachten aus Dankbarkeit die Tafeln nach der Rettung oder als Bitte zur Rettung aus einer Notlage an diese heiligen Orte.

Auch aus der heutigen Zeit gibt es Votivbilder, doch hat diese Praktik nur noch wenig Bedeutung in der modernen Gesellschaft.
Verbreiteter ist es heute, in den Kirchen still eine Andachtskerze anzuzünden, zur Bitte, zum Dank oder zum Gedenken; oder im stillen Gebet seinen Dank auszudrücken.
In einem Schulzimmer begegne ich auch zeitgenössischen Täfelchen. Bei einer Kollegin schreiben die Kinder im Religionsunterricht zum Einstieg auf, für was sie dankbar sind. Jede Woche, wenn ich das
Zimmer betrete, hängen neue anonyme Schildchen dort.
Zu sehen, wofür andere Menschen dankbar sind, regt zum Nachdenken an. Für was bin ich dankbar?
Und dabei müssen es nicht einmal die grossen Wunder sein. Die Kinder im Schulzimmer machen es vor. Sie sind dankbar für Freundschaften, Gesundheit, Ferien mit der Familie, eine gute Note, ein feines Mittagessen oder einfach, dass Gott da ist.

Und wofür sind Sie dankbar? Vielleicht schenkt uns die Fastenzeit einen Moment, in dem wir innehalten und uns neu darauf besinnen dürfen.
Annina Schmidiger Spielmann, Katechetin RPI